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Deutschland rüstet auf – aber spät. 13 Jahre nach dem ersten PISA-Schock, der das deutsche Bildungssystem nachhaltig erschütterte, erlebt eine der führenden europäischen Nationen einen weiteren Bildungstiefschlag: Die Internationale Computer- und Informationskompetenz-Studie (ICILS) verortet Deutschlands 15-Jährige in Sachen digitaler Kompetenz im unteren Durchschnitt. Die besten Plätze bei dem Computer-PISA belegten Norwegen und Finnland. Laut ICIL-Studie teilen sich in Deutschland 11,5 Schüler einen Computer, während es in Norwegen 2,4 sind. Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) reagiert und erklärt im Oktober 2016 das Ende der Kreidezeit: Für den Ausbau der Schul-IT will sie bis 2021 fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Südkorea ist da schon weiter. Der Heimatstaat von drei Smartphone-Produzenten setzt seine Digitalisierungsstrategie seit 2005 um, gilt aber gleichzeitig als warnendes Beispiel: Die Schulwelt ist derart digital übersättigt, dass die Regierung landesweit 140 Smartphone- und Internet-Suchtzentren eingerichtet hat. Schon die JIM-Studie 2016 (Jugend, Informa­tion, Multimedia) vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest in Deutschland belegt, dass Jugendliche durch wachsenden Digitalkonsum unter anderem an sozialer Kompetenz und Aufmerksamkeitsfähigkeiten einbüßen. Werden Lösungen komplexer sozialer Probleme in Zukunft also ge­googelt? Apropos Google: Angestellte von Apple, Google oder Microsoft im Silicon Valley schicken ihre Kinder mit Vorliebe auf Waldorfschulen. Putzig: Die digitale Elite will ihre Kinder nähen, stricken und ernten sehen. Dennoch ist die Zukunft ein virtuelles Klassenzimmer, das Wege verkürzt und Schülern beibringt, wie sie an fundierte Informationen gelangen. Einen Weg zum verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone & Co. müssen Eltern und Lehrer finden. Am besten fangen sie damit bei sich selbst an.

» Zukunftskompetenzen bestehen nicht darin, Dinge auswendig zu lernen und niederzuschreiben. Sie müssen lernen, selbst aus verschiedenen Quellen zu wählen, was für ihre Aufgabe nützlich ist

Cha-Mi Kwon, Grundschullehrerin in Südkorea

Das WLAN an deutschen Schulen dürfen Schüler mit ihrem Handy ...

... auch im Unterricht für den Unterricht nutzen

... nur in den Pausen nutzen

... nicht nutzen

An dieser Schule gibt es kein WLAN

Quelle: JIM 2016, Anteil der Schulen in Prozent

Foto Getty

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Ende der Kreidezeit

Das WLAN an deutschen Schulen dürfen Schüler mit ihrem Handy ...

... auch im Unterricht für den Unterricht nutzen

... nur in den Pausen nutzen

... nicht nutzen

An dieser Schule gibt es kein WLAN

Quelle: JIM 2016, Anteil der Schulen in Prozent

Foto Getty

Ende der Kreidezeit

Deutschland rüstet auf – aber spät. 13 Jahre nach dem ersten PISA-Schock, der das deutsche Bildungssystem nachhaltig erschütterte, erlebt eine der führenden europäischen Nationen einen weiteren Bildungstiefschlag: Die Internationale Computer- und Informationskompetenz-Studie (ICILS) verortet Deutschlands 15-Jährige in Sachen digitaler Kompetenz im unteren Durchschnitt. Die besten Plätze bei dem Computer-PISA belegten Norwegen und Finnland. Laut ICIL-Studie teilen sich in Deutschland 11,5 Schüler einen Computer, während es in Norwegen 2,4 sind. Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) reagiert und erklärt im Oktober 2016 das Ende der Kreidezeit: Für den Ausbau der Schul-IT will sie bis 2021 fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Südkorea ist da schon weiter. Der Heimatstaat von drei Smartphone-Produzenten setzt seine Digitalisierungsstrategie seit 2005 um, gilt aber gleichzeitig als warnendes Beispiel: Die Schulwelt ist derart digital übersättigt, dass die Regierung landesweit 140 Smartphone- und Internet-Suchtzentren eingerichtet hat. Schon die JIM-Studie 2016 (Jugend, Informa­tion, Multimedia) vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest in Deutschland belegt, dass Jugendliche durch wachsenden Digitalkonsum unter anderem an sozialer Kompetenz und Aufmerksamkeitsfähigkeiten einbüßen. Werden Lösungen komplexer sozialer Probleme in Zukunft also ge­googelt? Apropos Google: Angestellte von Apple, Google oder Microsoft im Silicon Valley schicken ihre Kinder mit Vorliebe auf Waldorfschulen. Putzig: Die digitale Elite will ihre Kinder nähen, stricken und ernten sehen. Dennoch ist die Zukunft ein virtuelles Klassenzimmer, das Wege verkürzt und Schülern beibringt, wie sie an fundierte Informationen gelangen. Einen Weg zum verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone & Co. müssen Eltern und Lehrer finden. Am besten fangen sie damit bei sich selbst an.

Das WLAN an deutschen Schulen dürfen Schüler mit ihrem Handy ...

... auch im Unterricht für den Unterricht nutzen

... nur in den Pausen nutzen

... nicht nutzen

An dieser Schule gibt es kein WLAN

Quelle: JIM 2016, Anteil der Schulen in Prozent

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... auch im Unterricht für den Unterricht nutzen

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... nicht nutzen

An dieser Schule gibt es kein WLAN

Quelle: JIM 2016, Anteil der Schulen in Prozent

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